Garten Sprick

"Die Wildkräuterküche für Gourmets"

Nach langen Jahren normalen Gartenbaus, dem in seiner schattigen, waldnahen Lage in Steinhagen-Brockhagen recht wenig Erfolg beschieden war, reifte bei Ulrike Sprick der Entschluß, nur noch solche Pflanzen in ihren Eichenhain zu holen, die entweder „Unkraut-Qualitäten“ besitzen oder sich gleich als zählebige Wildblumen gegen Fressinteressenten wie Rehe, Hasen, Schermäuse, Schnecken, usw. auch ohne Unterstützung durch andauernde menschliche Kampfhandlungen behaupten können.

Nach und nach entstand so ein wild-romantisches Refugium am Rande des Ströher Naturschutzgebiets, in dem Mutter Ricke ihre Kitze spazieren führt, die Hasen ungestört frühstücken dürfen, Fasane balzen und die Eichhörnchen sich fröhlich jagen.

Aus der umkämpften Gemüsefläche wurde eine friedliche Wildkräuterwiese, die nunmehr energische Wildgemüse bietet und heimische Heilkräuter in echter Bio-Qualität.

Ungewöhnlich große Pflanzen, hier der SpitzwegerichAls würde Mutter Natur es danken, wachsen einzelne Exemplare dieser Wildpflanzen auch ohne jede Düngung in beachtlichen Ausmaßen. Die höchste Löwenzahnblüte entfaltete sich einst bei stattlichen 1,05 m, wilde Margeriten wuchsen bis auf 1,30 m Höhe, Huflattich wurde von Besuchern mit Rhabarber verwechselt, die Blütenstände vom Spitzwegerich erreichten Schulterhöhe (siehe Foto – mit freundlicher Genehmigung des Haller Kreisblatts).

 

 

 

 

 

Ulrike Sprick 2007 mit gigantischem Spitzwegerich (Plantago lanceolata), in Vorzeiten eines der heiligen Heil-Kräuter unser Vorfahren, später als „Allesheiler“ vom Landvolk hochgeschätzt, heute noch ein Synonym für wirkungsvollen Hustensaft und natürliches, nebenwirkungsfreies Antibiotikum von bester Güte – sogar vom Bundesgesundheitsamt anerkannt (das will was heißen!). Im Vordergrund die Blüte der wilden Karde, mit der Buchautor Wolf-Dieter Storl seine Borreliose ausgeheilt hat. Foto: Frank Jasper, Haller Kreisblatt


Im Sommer 2009 erreichten manche Blätter vom Giersch einen Durchmesser von rund 38 cm:

Ungewöhnlich großes GierschblattUlrike Sprick 2009 mit einem rekordverdächtigen Blatt vom „großartigen“ Giersch- (Aegopodium podagraria). Das schmackhafte Wildgemüse Giersch ist höchst wirksam gegen Harnsäure, die bei Gicht, Arthrose und Arthritis in den Gelenken Schmerzen verursacht. Giersch kann sogar bereits kristallisierte Ablagerungen wieder lösen. Damit nichts davon an anderer Stelle im Körper wieder eingebaut wird, sollte man dann ausleiten mit Brennesseln, als Wildkräuter-Spinat gegessen oder im täglichen Heilkräutertee getrunken.

 

 Jedes Jahr macht eine andere Heilpflanze in dieser unübersehbaren Art auf sich aufmerksam – eingeweihte Kenner erinnerten sich schon an den wundersamen Zaubergarten von Findhorn in Schottland, in dem, wie es heißt, die Devas, die feinstofflichen Wesenheiten der Pflanzen selbst die Menschen anleiteten und unglaubliche Resultate erzielt wurden von gewaltigen Früchten und schönsten Blumen und Gemüsen – im eigentlich unfruchtbaren Sand des Strandes. Kein Wunder, daß Ulrike Sprick als „Hüterin des Gartens“ diese feinen Impulse aufgriff, sich von den grünen guten Geistern inspirieren ließ und ihre langjährigen Kenntnisse über Heilkräuter stetig erweiterte, vertiefte und im praktischen Leben konsequent anzuwenden begann.

Heute werden in dieser gepflegten Wildnis neben Kräutergängen und Vorträgen über Heilpflanzen und Wildgemüse auch Kochkurse der Gourmet-Wildkräuterküche angeboten, wo Anfänger und Fortgeschrittene der edlen Kochkunst neben dem lukullischen Abenteuer viele spannende Geschichten und Mythen aus alten Tagen erfahren, die sich um unsere ehemals heiligen, d.h. Heil und Heilung bringenden Heilpflanzen ranken.

Seien auch Sie herzlich willkommen!

Es wartet auf Sie ein Tag voller Inspiration, Entspannung, Wohlgefühl, Herzenswärme und Seelenausweitung. Sie werden ganz nebenbei lernen, mit neuer Achtsamkeit und Wertschätzung die zarten heimischen Wildkräuter vor ihren Füßen zu betrachten und daß man aus Heilpflanzen nicht nur Tees, sondern ganz wunderbar leckere Speisen herstellen kann, die nicht nur hervorragend schmecken, sondern auch das Wohlbefinden nachhaltig zu steigern vermögen. Mißachten Sie das wilde Unkraut nicht, denn:

Gesundheit wächst vor unserer Haustür!

TERMINE

Sonntag, 21. Mai 2017
11.00 Uhr – 18.00 Uhr

sowie nach tel. Vereinbarung

ADRESSE

Ulrike Sprick
Gütersloher Straße 57
33803 Steinhagen

Telefon: 05204/2276

eMail:
Ulrike-Sprick@web.de
(Termine bitte nur telefonisch.)
Web:
www.gourmet-wildkräuterküche.de

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